Peking (BoerseGo.de) – In China sind die ausländischen Direktinvestitionen (FDI) im Juni gegenüber dem Vorjahresmonat um 6,9 Prozent auf 12 Milliarden Dollar gesunken. Dies teilte das chinesische Handelsministeriums am heutigen Dienstag mit. In den ersten sechs Monaten sanken die FDI um 3 Prozent auf 59,1 Milliarden Dollar.
Im Ausblick auf die kommenden Monate zeigt sich das Handelsministerium skeptisch. In naher Zukunft werde sich an diesem Trend nichts Wesentliches ändern, so der Sprecher des Ministeriums, Shen Danyang auf einer Pressekonferenz.
Im Detail zeigten die verschiedenen Sektoren unterschiedliche Entwicklungen. So konnte im Dienstleistungssektor ein Anstieg der FDI um 6,6 Prozent im Jahresvergleich gemessen werden. Im Immobiliensektor wurde hingegen ein Rückgang der ausländischen Direktinvestitionen von 12,4 Prozent notiert.
Die chinesischen Investitionen im Ausland legten im ersten Halbjahr laut Angaben des Ministeriums hingegen zu. Das Volumen der FDI (exklusive Finanzsektor) stieg um 48,2 Prozent im Jahresvergleich auf 35,42 Milliarden Dollar. Der größte Teil entfiel dabei auf die Sonderwirtschaftszone Hongkong, gefolgt von dem ASEAN-Block, den USA und Russland.



