San Jose (BoerseGo.de) - Der Netzwerkriese Cisco Systems hat gegen die Zustimmung der EU-Wettbewerbshüter für die Skype-Übernahme durch Microsoft Beschwerde vor dem EU-Gericht eingelegt. Begründet wird der Schritt damit, dass Microsoft den Internettelefonie-Service ausschließlich in seine Produkte integrieren will. Dies hätte zur Folge, dass Unternehmen, die andere Plattformen benutzen, keinen Zugang mehr zu den 700 Millionen Skype-Nutzer hätten. Laut Cisco hätten die EU-Wettbewerbshüter eine bessere Kompatibilität mit anderen Diensten als Bedingung stellen müssen.
"Um zu verhindern, dass ein Unternehmen in der Lage ist, nach Kontrolle über die Zukunft der Video-Kommunikation zu streben", so Cisco. Die Übernahme von Skype im Wert von 8,5 Milliarden Dollar war der größte Zukauf Microsoft in der Firmengeschichte. Cisco hat ebenfalls einige Übernahmen getätigt, um seine Position auf dem Video-Kommunikationsmarkt zu stärken.




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