Washington (BoerseGo.de) - Die US-Außenministerin Hillary Clinton will infolge der anhaltenden Gewalt in Syrien den Druck auf Präsident Baschar al-Assad verstärken. "Wir sind in einem entscheidenden Wendepunkt. Entweder der Sechs-Punkte-Plan des UN-Sonderbeauftragten Kofi Annan werde eingehalten, oder wir werden erleben, dass Assad seine letzte Chance vergibt, bevor zusätzliche Maßnahmen in Erwägung gezogen werden müssen", so Clinton.
Sie teilte mit, dass die USA der Opposition in Syrien weiterhin mit Kommunikationsmittel und Logistik aushelfen werde. Waffenlieferungen seien jedoch ausgeschlossen. "Wir werden das Assad-Regime nicht nach seinen Worten, sondern nach seinen Taten beurteilen", so Clinton. Sie machte deutlich, dass jetzt auch die Länder in der Pflicht stünden, die Syrien unterstützt haben. Dabei spielte sie auf Russland und China ab.



