• DAX - Inselumkehr als treibender Faktor

    Dienstag 03.07.2012, 09:00 Uhr
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    Gleich zu Wochenbeginn konnte der DAX® weiteres Kapital aus dem letzte Woche ausgeprägten „island reversal“ schlagen. Neben dem starken Umkehrsignal liefert den Optimisten der nachhaltige Bruch des Abwärtstrends seit Ende März (akt. bei 6.374 Punkten) sowie der Spurt über das Hoch vom 21. Juni bei 6.427 Punkten weitere Argumente an die Hand. Bestätigt wird die Weichenstellung von Seiten der trendfolgenden Indikatoren MACD und Aroon, die jeweils „long“ positioniert sind. Ersterer hat sogar vor dem Durchschneiden seiner Signallinie von oben nach unten wieder nach Norden abgedreht, wodurch ein konstruktives Signal in Form eines „bearish failure“ entsteht. Eine weitergehende Aufwärtsbewegung stößt bei rund 6.550 Punkten auf die nächsten Widerstände. Auf diesem Niveau fält das Tief von Mitte April mit der 50%-Korrektur des gesamten Baisseimpulses von Mitte März bis Anfang Juni (6.554 Punkten) zusammen. Oberhalb dieser Zone wäre sogar „Platz“ bis zu den Hochpunkten von April/Mai bei gut 6.800 Punkten. Da sich unsere Hoffnungen sehr stark auf die beschriebene Inselumkehr stützen, gilt es fortan, das jüngste Aufwärtsgap bei 6.262/40 Punkten unbedingt zu verteidigen.

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    Euro Bund Future - Sprungbrett genutzt

    Selbst wenn in den langfristigen Charts auf Wochen- und Monatsbasis jeweils der Rückfall in langfristige Aufwärtstrendkanäle zu beklagen ist: Im Tagesbereich bleibt das Rentenbarometer (bisher) den Signalgeber für einen nachhaltige Trendwende schuldig. So gelang am Freitag auf Basis der Schlüsselunterstützungszone aus den verschiedenen Hochpunkten bei gut 140, dem adjustierten Haussetrend seit April 2011 (akt. bei 140,18) und der 200-Tages-Linie (akt. bei 138,89) die Ausprägung eines klassischen „Hammers“. Zum Wochenauftakt wurde das kurzfristige Umkehrmuster durch das Schließen des Abwärtsgaps vom Freitag (obere Gapkante bei 141,11) bestätigt. Auf der Oberseite lauern die nächsten Anlaufmarken nun bei 142,26 (Hoch vom 25. Juni) bzw. bei 143,09/31. Auf diesem Level bildet das Hoch von Mitte Juni (143,09) zusammen mit der 38-Tages-Linie (akt. bei 143,17) und der 50%-Korrektur der Abwärtsbewegung seit Anfang Juni (143,31) ein markantes Barrierenbündel. Aus Bärensicht ist dagegen nach wie vor eine Erosion der o. g. Schlüsselunterstützungen bei rund 140 nötig, um den Euro-BUND-Future ernsthaft in die Bredouille zu bringen.

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    Wal-Mart Stores Inc. - Auf Rekordjagd

    Mit dem Überschreiten der Hochpunkte aus den Jahren 2008 und 2002 bei 63,85/94 USD gelang dem Papier von Wal-Mart der Ausbruch aus der seit diesem Jahrtausend bestehenden, langfristigen Schiebezone. Bereits für sich genommen stellt diese Weichenstellung eine mehr als konstruktive Ausgangslage dar. Der besondere Charme der gegenwärtigen Konstellation liegt aber darin, dass das aus der Handelsspanne ableitbare Kurspotential von rund 20 USD ein Überwinden des bisherigen Allzeithochs aus dem Dezember 1999 bei 70,25 USD impliziert. Da der Ausbruch über die Marke von 63,94 USD nicht durch einen entsprechenden Anstieg des Handelsvolumens bestätigt wurde, ist es allerdings ratsam erst das zweite Signal in Form eines neuen Rekordstandes abzuwarten. Gelingt dem Titel der beschriebene Befreiungsschlag, entsteht eines der besten Signale der gesamten technischen Analyse, was weitere technisch motivierte Investoren anlocken dürfte. Da auch die trendfolgenden Indikatoren Rückenwind liefern, definieren wir den Sprung in „uncharted territory“ als Buy-Trigger. Als Absicherung bieten sich im Ausbruchsfall die eingangs erwähnten Hochpunkte an.

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