DAX: Kaltfront aus Schottland
Ausgerechnet die Pennystocks von Infineon boten heute ein Kontrastprogramm zum abrutschenden Gesamtmarkt. Dort sprang der Börsenkurs um 15,6 Prozent auf 0,82 Euro. Bei dem Halbleiterkonzern kehrt anscheint wieder die Hoffnung zurück, dass es für die angezählte Chip-Tochter Qimonda doch noch eine Rettung gibt.
Gegen den Abwärtstrend bewegten sich auch die „Gesundheitspapiere“ Merck und Fresenius Medical Care. Krank werden die Leute auch in einer Rezession. Gekauft wurden auch die Aktien der Deutschen Telekom. Der Kommunikations-Versorger gilt auch als relativ konjunkturunabhängig. Wie es der Zufall will, sprach ausgerechnet die Royal Bank of Scotland eine Kaufempfehlung für RWE aus, deren Anteile heute ebenfalls zu den wenigen Gewinnern zählten.
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