• DAX - Noch nicht das Ende der Fahnenstange

    Dienstag 07.02.2012, 08:28 Uhr
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    Der DAX® ließ die neue Handelswoche deutlich ruhiger beginnen, als die alte endete – anfängliche Kursverluste konnten im Tagesverlauf aber nahezu vollständig wieder wett gemacht werden. Auf Stundenbasis schiebt dabei derzeit die Parallele (akt. bei 6.787 Punkten) zum Aufwärtstrend seit 20. Dezember einen Riegel vor eine Fortsetzung der jüngsten Hausse (siehe Chart). Die so entstandene „Zwangspause“ dürfte dem deutschen Leitindex allerdings helfen, genügend Kraft zu sammeln, um das angeführte Hindernis in den kommenden Tagen zu überwinden und den eingeschlagenen Weg gen Norden fortzusetzen. So bleiben die Indikatoren auf den übergeordneten Zeitebenen konstruktiv: Sowohl auf Tages- als auch auf Wochenbasis weist u. a. der MACD nach wie vor ein Kaufsignal auf. Damit können Anleger die nächsten Anlaufmarken auf der Oberseite weiter im Visier behalten. Dazu gehört die obere Begrenzung des Abwärtsgaps vom August bei 6.954 Punkten, bevor sich die massive Widerstandszone im Bereich von 7.000 Punkten auftut. Aus ist der Traum eines Wiedersehens mit dieser auch psychologisch wichtigen Marke indes, wenn ein Rückfall unter das Ausbruchsniveau bei rund 6.500 Punkten erfolgt.

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    Euro Bund Future - Absturz verhindert

    Nach dem kräftigen Rückschlag vom späten Freitag ist dem Euro-BUND-Future gestern eine Stabilisierung gelungen. Allerdings musste ein Teil der Kursgewinne zum Handelsbeginn im Tagesverlauf wieder abgegeben werden. Damit ist es für eine Entwarnung aus strategischer Sicht noch zu früh. Insbesondere der Haussetrend seit April 2011 (akt. bei 137,19) sollte im Auge behalten werden. Zusammen mit dem jüngsten Verlaufstief bei 137,18 bildet diese Marke eine wichtige Unterstützungszone, deren Unterschreiten weitere spürbare Kursrückgänge mit sich bringen dürfte. Da die technischen Indikatoren im Tagesbereich weiterhin „short“ positioniert sind, dominieren vorerst weiter die Risiken. Auf kurze Sicht hat die gestrige Bewegung indes dazu geführt, dass nebem dem Stochastik auch der MACD ein neues Einstiegssignal generiert hat. In diesem Zeitfenster ergeben sich somit durchaus Chancen, die jedoch erst bei einem Überwinden des Kreuzwiderstands aus den zyklischen Hochs bei 139,58 bzw. 140,23 sowie der Parallelen (auf Wochenbasis akt. bei 139,86) zum Basisaufwärtstrend seit Sommer 2008 auch die mittelfristige Ampel wieder auf „grün“ springen lassen.

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    Symrise - Auf zu neuen Höhen?

    Die Rally der letzten Monate hat die Symrise-Aktie wieder in den Dunstkreis der Jahreshochs von 2010 bzw. 2011 bei 22,64/75 EUR geführt. Der besondere Charme der gegenwärtigen Konstellation ergibt sich nun daraus, dass die genannten Marken gleichzeitig als obere Begrenzung einer seit Mai 2010 bestehenden Tradingrange fungieren (siehe Chart). Da ein Ausbruch aus dieser Schiebezone ein rechnerisches Anschlusspotential von gut 6 EUR freisetzen würde, lässt ein erfolgreicher Ausbruch nach Norden auch neue Rekordnotierungen jenseits des bisherigen Allzeithochs vom Juli 2007 bei 23,12 EUR erwarten. Der Sprung auf einen neuen Rekordstand ist aber wiederum das beste Signal, das die Technische Analyse bereithält, so dass der Kursanstieg dann sogar noch einmal neuen Auftrieb erhalten sollte. Hoffnungen auf einen „Vorstoß in neue Höhen“ wecken derzeit die Trendfolger MACD und Aroon, die jeweils „long“ positioniert sind. Eine enge Absicherung auf Basis der potentiellen Ausbruchsmarken zwischen 22,05 EUR und 22,75 EUR sorgt im Erfolgsfall in Verbindung mit dem o. g. Anschlusspotential von gut 6 EUR zudem für ein attraktives Chance-Risiko-Profil.

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