New York (BoerseGo.de) - Bei einem Interview mit dem US-Börsensender CNBC äußert sich Joe Lewis, einer der bekanntesten und erfolgreichsten Devisenhändler, wie folgt: Der wahrscheinlichste Weg für den Euro führt nach oben. Er meint, dass bei einem größeren Rettungsschirm die Wahrscheinlichkeit für eine Stärkung der Währung größer ist, jedenfalls wahrscheinlicher als der Rückgang bei seiner Inanspruchnahme. Er vertritt die Ansicht, dass der Euro nur dann an Wert verlieren wird, falls sich die Situation in Europa so schlecht entwickelt, dass die Regulierer den ständigen Rettungsschirm ESFS anzapfen müssen. Falls nicht, führt der Weg nach oben.
Auch wenn es gegenwärtig keine neuen Nachrichten gibt, so glaubt Lewis nicht, dass wir aus Griechenland schon das letzte Wort gehört haben. Man habe zwar einen Teil des Problem gelöst, doch stelle dies erst das Ende des Anfangs dar. Bei der Frage, auf welche Währung der weltbekannte Spekulant das meiste Augenmerk richtet, dann ist dies der Yuan. Lewis bezeichnet Chinas Währung als den Schlüssel zur Handelsbilanz der USA und aller anderer Länder.



