Die vom britischen Einzelhandelsverband BRC erhobenen Einzelhandelsumsätze sind im Januar um 0,3 Prozent gefallen. Im Vorjahr hatte es ein Plus von 2,3 Prozent gegeben, was in erster Linie an dem schlechten Wetter im Dezember 2010 gelegen hat. Im Jahresvergleich gab es ein Plus von 2,1 Prozent, nach 4,2 Prozent im Dezember 2011.
Der Umsatz bei den Lebensmitteln ging nach dem Weihnachtsgeschäft zurück. Auch der Nicht-Nahrungsmittelsektor meldete einen Rückgang. Sektoren, die Zuwächse vermeldeten, berichten überwiegend von starken Preisnachlässen. Vor allem größere Anschaffungen wurden zurückgestellt, berichtete BRC am Dienstag.
"Das Umfeld ist schwierig. Die Regierung muss die Staatsausgaben in den Griff bekommen. Zwar sinkt die Inflation, so dass mehr Geld in den Taschen der Verbraucher verbleibt, dafür ist die Arbeitslosigkeit sehr hoch. Das Verbrauchervertrauen ist auch nicht besser als vor einem Jahr. Vor uns liegt ein schwieriges Geschäftsjahr“, äußerte Stephen Robertson, Leiter bei BRC.
EUR/GBP
notiert bei 0,8290. Widerstand liegt bei 0,8384 (Hoch vom 31.1.) und 0,8418 (Verlaufshoch vom 29.12.). Die nächste größere Unterstützung stellt das Verlaufstief vom 9.1.2012 bei 0,8219.
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.




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