Seitens der Investoren werden die Konjunkturperspektiven der Eurozone derzeit wieder etwas besser eingeschätzt. Der sentix-Konjunkturindex des gleichnamigen Instituts stieg im Februar auf -11,1 Punkte, von -21,1 Punkten im Vormonat. Die Prognose von -15,0 Punkten konnte damit übertroffen werden.
Der Teilindex für die Konjunkturerwartungen stieg auf -6,3 Punkte (zuvor: -23,5 Punkte), was der beste Wert seit Mai 2011 ist. Ein ähnlich starker Anstieg wurde zuletzt zur Jahreswende 2008/09 beobachtet. Die Mehrheit beurteilt die Aussichten aber noch negativ.
Positiv wurden der 3-Jahrestender der Europäischen Zentralbank (EZB) sowie der aus Anlegersicht stabile Inflationsausblick beurteilt. Die aktuelle Lagebeurteilung legte auf -15,8 Punkte zu, von -18,8 Punkten im Vormonat. Der Datenkranz deutet darauf, dass zukünftig weitere Konjunkturüberraschungen möglich sind, so die Aussage.
EUR/USD notiert bei 1,3045 und hat die Handelswoche mit Kursverlusten begonnen. Gegenüber dem Schlusskurs von Freitag stellt sich aktuell ein Rückgang von 112 Pips ein. Widerstand findet sich beim heutigen Tageshoch bei 1,3146 sowie bei 1,3232 (Verlaufshoch vom 27.1.). Das Tief der letzten Woche bei 1,3027 stellt die nächste kurzfristige Unterstützung. Darunter könnte die Unterstützungsmarke bei 1,2624 (16-Monatstief) ins Visier der Spekulanten geraten.
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.




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