Erzeugerpreise steigen im April etwas stärker als erwartet
Im Vergleich zum Vormonat seien die Erzeugerpreise im April in der gesamten Industrie ohne den Energiesektor in der Eurozone um 0,5 und in der EU27 um 0,6 Prozent angestiegen. Die Preise hätten sich im Energiesektor um 1,9 beziehungsweise 1,7 Prozent erhöht. Vorleistungsgüter hätten um 1,3 Prozent in beiden Gebieten zugenommen. Gebrauchsgüter seien in der Eurozone um 0,1 und in der EU27 um 0,3 Prozent gestiegen. Verbrauchsgüter hätten sich um 0,1 beziehungsweise 0,2 Prozent erhöht. Investitionsgüter seien in der Eurozone stabil geblieben und hätten in der EU27 um 0,2 Prozent zugenommen.
Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorlägen, seien die höchsten Anstiege des Gesamtindexes in Ungarn (+3,0 Prozent), Lettland (+2,8 Prozent), Bulgarien (+1,9 Prozent) und Griechenland (+1,4 Prozent) verzeichnet worden. Den einzigen Rückgang habe Schweden verbucht (-0,4 Prozent), während der Index in Malta stabil geblieben sei.



