Irving (BoerseGo.de) - Der weltgrößte börsennotierte Erdölkonzern ExxonMobil hat im ersten Quartal 2012 trotz gestiegener Öl- und Gaspreise weniger verdient als vor einem Jahr. Verantwortlich für den Gewinnrückgang waren laut Unternehmen höhere Kosten, eine gesunkene Förderung sowie ein schwächelndes Chemiegeschäft.
Das Nettoergebnis verringerte sich von 10,7 Milliarden US-Dollar auf 9,45 Milliarden US-Dollar, wie ExxonMobil am Donnerstag mitteilte. Das Ergebnis je Aktie sank von 2,14 US-Dollar auf 2,00 US-Dollar, womit die Erwartungen der Analysten von 2,09 US-Dollar verfehlt wurden.
Der Umsatz wuchs dank gestiegener Öl- und Gaspreise um 8,8 Prozent von 114 Milliarden US-Dollar auf 124,05 Milliarden US-Dollar. Die Analysten hatten mit 124,8 Milliarden US-Dollar allerdings noch etwas mehr erwartet.



