Hamburg (BoerseGo.de) - Der Mobilfunkdienstleister Freenet und sein Großaktionär Drillisch tun es wieder - sie denken über ein Zusammengehen nach. Jedenfalls berichtet über solche Pläne die Financial Times Deutschland am Montag. Nach einer Anteilsaufstockung schickt Drillisch- Chef Paschalis Choulidis zwei Vertraute in den Aufsichtsrat von Freenet. Über das Kontrollgremium solle der Einfluss von Drillisch bei Freenet steigen, schreibt die Zeitung. Nach weiteren Informationen der FTD werden nach der Freenet- Hauptversammlung am 30. Juni Möglichkeiten für ein Zusammengehen ausgelotet. Konkrete Pläne oder einen Zeitplan gebe es noch nicht. „Mittelfristig gibt es zu einem Zusammengehen in irgendeiner Form aber keine Alternative“, zitiert die Zeitungen einen Insider.
In der Tat: Seit Jahren sinken die Preise im Geschäft der Mobilfunkprovider, nach einer langen Reihe von Übernahmen sind die beiden Unternehmen die letzten unabhängigen Mobilfunkprovider auf dem deutschen Markt. Ein Zusammenschluss brächte laut FTD Synergien im Einkauf und würde die Verhandlungsmacht gegenüber den Netzbetreibern stärken. Freenet könnte mit der Verschmelzung rund 2,5 Millionen neue Mobilfunkkunden an Land ziehen.



