New York (BoerseGo.de) - Der Chef der US-Federal Reserve Bank von St. Louis, James Bullard, hält die aktuelle Geldpolitik des Fed in Anbetracht des momentanen konjunkturellen Umfelds für angemessen. Seiner Ansicht reichen die schwachen Arbeitsmarktzahlen vom Juni nicht aus, um seine eigene Prognose für die zweite Jahreshälfte von einem sich maßvoll verbessernden Wirtschaftswachstum über den Haufen zu werfen. Bullard ist in diesem Jahr kein wahlberechtiges Mitglied des Offenmarktausschusses.
Gestern hat sich ein anderes Fed-Mitglied zu Wort gemeldet. Nach der Einschätzung des Fed-Präsidenten von San Francisco, John Williams, müsse die Fed extrem wachsam sein und für den Fall gerüstet sein, dass die US-Wirtschaft ein erneutes Stimulusprogramm benötige.



