Dana Point/Kalifornien (BoerseGo.de) – Der Präsident der regionalen US-Notenbank von San Francisco, John Williams, präferiert weiterhin einen anhaltend niedrigen Leitzins in den USA. Während einer Rede auf einem Treffen eines Bankenverbands in Kalifornien plädierte er für eine weiterhin unterstützende Geldpolitik, berichtet „chicagotribune“ am Freitag. Eine Straffung der Geldpolitik liege noch in weiter Ferne.
Williams ist hoffnungsvoll, dass der Wirtschaftsaufschwung selbsttragend ist. Die wirtschaftliche Erholung verlaufe aber etwas langsamer als gewünscht. Seine persönlichen Erwartungen bezüglich des Wachstums und der Inflation haben sich seit Januar aber leicht verbessert, so die Aussage. Über die jüngst schwächeren Wirtschaftsdaten aus Europa zeigte er sich besorgt.
Die erste Leitzinsanhebung erwartet der Notenbanker im Jahr 2014. Eine Leitzinserhöhung könnte aber auch früher stattfinden, wenn sich die Wirtschaft schneller als erwartet erholt, oder wenn die Inflation über das Ziel von 2,0 Prozent hinaus ansteigt.



