• Fraport weist operatives Gewinnplus aus

    Mittwoch 09.05.2012, 11:47 Uhr
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    Frankfurt (BoerseGo.de) - Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hat ein wenig erquickliches erstes Quartal erlebt. Diverse Streiks (Vorfeld-Mitarbeiter, Bodenabfertigung) sowie die Abschreibungen und Finanzierungskosten der neuen Landebahn schmälerten den Gewinn. Allein der Streik auf dem Vorfeld hat Fraport laut früheren Aussagen vier Millionen Euro gekostet.

    Unter dem Strich verdiente Fraport im ersten Quartal einen Gewinn von 15,4 Millionen Euro, was einem Rückgang von 36,4 Prozent gegenüber dem Vorjahres-Quartalsausweis entspricht. Operativ lief es allerdings besser: Das Betriebsergebnis EBITDA legte um acht Prozent auf 138,3 Millionen Euro zu. Der Umsatz stieg um 6 Prozent auf 538 Millionen Euro. Damit übertraf der Flughafenbetreiber die Markterwartungen.

    Insgesamt konnte Fraport am Frankfurter Flughafen im ersten Quartal 12,2 Millionen Fluggäste begrüßen, 3,5 Prozent mehr als im selben Zeitraum des Vorjahres. Konzernweit wuchs die Zahl der Passagiere um 3,9 Prozent auf insgesamt 17,5 Millionen. Das Frachtaufkommen in Frankfurt ging dagegen um zwölf Prozent in die Knie.

    Fraport-Chef Schulte hält an seiner Prognose für das Gesamtjahr fest. Der Manager rechnet in Frankfurt 2012 mit einem Passagierplus von weniger als vier Prozent. Der Umsatz soll von zuletzt 2,4 Milliarden Euro auf mehr als 2,5 Milliarden Euro steigen. Das Betriebsergebnis soll um mindestens fünf Prozent auf mehr als 842 Millionen Euro zulegen. Der Konzerngewinn soll in etwa auf das Ergebnis des Vorjahres kommen.

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