• Fresenius-Familie präsentiert vitales Zahlenwerk

    Dienstag 02.08.2011, 09:33 Uhr
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    Bad Homburg (BoerseGo.de) - Der Medizinkonzern Fresenius kann dank guter Halbjahreszahlen seinen Ausblick auf das Gesamtjahr nach oben auffrischen. Wie der Konzern am Dienstag mitteilte, erhöhte sich im Berichtszeitraum von Januar bis Juni 2011 der Konzerngewinn 363 Millionen Euro, ein Zuwachs von rund einem Fünftel. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um acht Prozent auf 1,207 Milliarden Euro, der Umsatz um vier Prozent auf 8,0 Milliarden Euro. "Fresenius hat im ersten Halbjahr 2011 die hervorragende Geschäftsentwicklung der vergangenen Jahre fortgesetzt", kommentierte Vorstandschef Ulf Schneider.

    Im Gesamtjahr sollen die Umsätze nun währungsbereinigt um 7 bis 8 Prozent und das bereinigte Konzernergebnis um 15 bis 18 Prozent wachsen. Im Mai hatte die Konzernführung erst die Ergebnisprognose auf 12 bis 16 Prozent angehoben. Zudem erhöhten die Bad Homburger den Umsatz- und Ergebnisausblick für die Generika- und Infusionssparte Kabi. Besonders in Nordamerika und in China sei Kabi sehr gefragt, teilte Schneider mit. Auch die Ergebnisprognose für die Krankenhaussparte Helios wurde angehoben.

    Bei dem zu 35,7 Prozent zu Fresenius gehörenden Dialysespezialisten Fresenius Medical Care läuft es ebenfalls wie geschmiert. Im zweiten Quartal konnte der Umsatz von FMC um acht Prozent auf 3,1 Milliarden US-Dollar angehoben werden. Das Betriebsergebnis verbesserte sich auf 510 Millionen Dollar, was einem Plus von neun Prozent entspricht. Unter dem Strich verdiente FMC 261 Millionen US-Dollar. FMC-Chef Ben Lipps bekräftigte die Prognose für 2011: Im laufenden Geschäftsjahr soll der Umsatz bei 9,07 Milliarden Euro liegen.

    FMC setzt dabei weiter auf eine Wachstumsstrategie, 2011 sollen zwei Unternehmen übernommen werden. "Mit den bedeutenden Übernahmeaktivitäten von Fresenius Medical Care in diesem Jahr setzt Fresenius seine zweigleisige Wachstumsstrategie mit hohem organischem Wachstum und Akquisitionen konsequent fort", betonte Fresenius-Chef Schneider. FMC plant derzeit die Übernahme der Unternehmen Liberty Dialysis und American Access Care in den USA.

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