München/ Frankfurt (BoerseGo.de) - Laut einem Pressebericht haben am Montag ein Dutzend Interessenten Gebote für die Übertragungsrechte der Fußball-Bundesliga für die vier Spielzeiten 2013/14 bis 2016/17 abgegeben. Wie das „Handelsblatt“ am Dienstag berichtet, sollen unter den Bietern neben Sky Deutschland auch die Deutsche Telekom, die Fernsehkonzerne RTL und ProSiebenSat.1 sowie die Kabelnetzbetreiber Unitymedia und Kabel Deutschland sein. Die Zeitung berut sich auf Bieterkreise.
Eine erste Angebotsfrist für die Spielzeiten lief am Montagnachmittag um 15.30 Uhr ab. Die endgültige Entscheidung über den Zuschlag soll am 17. April fallen. Fünfzehn Medien-, Telekom- und Kabelunternehmen hätten sich die Ausschreibungsunterlagen zuschicken lassen. Am realistischen sei aber ein Zweierrennen zwischen dem bisherigen Inhaber der meisten Rechte Sky Deutschland und der Telekom, die Interesse an sämtlichen Rechten hat, um als Vermarkter aufzutreten, schreibt das „Handelsblatt“.
Bislang kassierten die 36 deutschen Proficlubs 412 Millionen Euro pro Saison; für die kommenden vier Spielzeiten hofft die Deutsche Fußball Liga (DFL) auf Gesamteinnahmen von etwa zwei Milliarden Euro. Dies wäre ein Plus von 20 Prozent.



