Der von Markit/CIPS erhobene Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in Großbritannien ist im Januar auf 52,1 Punkte gestiegen. Die Prognose lag bei 50,2 Punkten, nach 49,7 Punkten (revidiert von 49,6 Zählern) im Vormonat.
Der Output stieg so schnell wie zuletzt im März 2011. Insgesamt legte der Index den zweiten Monat in Folge zu, was in erster Linie am Wachstum der Auftragseingänge gelegen hat. Die Unternehmen berichteten von einer leicht erhöhten Exportnachfrage, insbesondere aus Brasilien, China, dem mittleren Osten sowie den USA.
Die Inputpreise fielen den dritten Monat in Folge und zeigten den stärksten Rückgang seit Juni 2009. Insbesondere niedrigere Kosten für Rohstoffe, Metalle, Verpackungen, Papier, Kunststoffe und Holz machten sich positiv bemerkbar.
„Das britische Gewerbe hat sich trotz des düsteren konjunkturellen Umfelds erholt. Es ist aber noch zu früh zu sagen, ob dieser Trend nachhaltig ist. Die sinkenden Inputpreise machen sich auf der Kostenseite positiv bemerkbar“, kommentierte David Noble von CIPS die Entwicklung.
GBP/USD
notiert bei 1,5772. Widerstand liegt bei 1,5850, der fallenden 200-Tagelinie sowie 1,6121 (Hoch vom 9.11.2011). Unterstützung liegt bei 1,5653 (Wochentief von Montag).
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.



