• Geht in den Krisenmodus über

    Freitag 18.05.2012, 08:43 Uhr
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    Im Anschluss an den Bruch des Erholungstrends seit Ende September (akt. bei 6.559 Punkten) muss inzwischen beim DAX-Future auch von einem Bruch der Schlüsselunterstützung aus dem Hoch von Ende Oktober bei 6.442 Punkten und dem „Fukushima-Tief“ vom März 2011 bei 6.413 Punkten ausgegangen werden. Übergeordnet folgt der FDAX® damit dem Beispiel diverser Aktienmärkte und geht ebenfalls wieder in den Krisenmodus über – eine Einschätzung, die durch die „short“ positionierten Trendfolger MACD und Aroon untermauert wird. Ersterer hat auf Monatsbasis sogar ein „bullish failure“ ausgebildet. Ein solches Phänomen dient häufig als Vorbote dafür, dass nochmals ein weiterer Bewegungsimpuls auf der Unterseite folgt. Die nächste Unterstützungszone beginnt in Form der Parallelen (akt. bei 6.295 Punkten) zum kurzfristigen Abwärtstrend und reicht über das Gap vom 17. Januar (6.268 zu 6.238 Punkte) bis zur 200-Tages-Linie (akt. bei 6.192 Punkten). Das rechnerische Abschlagspotential der jüngsten S-K-S-Formation muss sogar auf rund 5.800 Punkte taxiert werden. Um dagegen etwas Druck vom DAX-Future zu nehmen, müssten zügig die o. g. alten Schlüsselunterstützungen zurückerobert werden.

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    Euro Bund Future - Täglich grüßt das Murmeltier

    Nachdem der Euro-BUND-Future zuletzt zwei Tage im Bereich des alten Allzeithochs bei 143,69 Kräfte sammelte, war es gestern wieder soweit: Mit 144,03 gelang dem Rentenmarktbarometer erneut ein neuer Rekordstand. Dabei störte es die Optimisten auch wenig, dass die Umsätze im Vergleich zum Vortag deutlich rückläufig waren, als erstmals seit dem Kontraktwechsel im März mehr als 1 Mio. Kontrakte gehandelt wurden. Nach dem Sprung über die Barrieren aus dem alten Hoch bei 143,69 und der 161,8%-Fibonacci-Projektion der März-Korrektur (143,76) dürfte nun tatsächlich die Parallele (akt. bei 145,87) zum steilen Haussetrend seit dem 21. März ins Visier genommen werden. Rückenwind erhält dieses Szenario durch das gestrige „bullish engulfing“, das sogar die Körper der beiden Vorgängerkerzen umschließt sowie die Tatsache, dass der Handel gestern nahezu auf Tageshoch beendet wurde. Auf der Unterseite bildet die Kombination aus dem jüngsten „swing low“ bei 142,83 und dem zuletzt zurückeroberten Aufwärtstrend seit April 2011 (akt. bei 142,82) den ersten wichtigeren Auffangbereich.

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    Metro AG - Für die Watchlist!

    Das Unterschreiten der horizontalen Haltezone aus dem 2011er Tief sowie den Tiefpunkten vom Januar und März 2012 bei 27,07/26,78 EUR hat die Metro-Aktie seit April nochmals eine Etage tiefer geführt. Bei gut 22 EUR versucht der Konsumtitel nun jedoch eine Stabilisierung. Aus zwei weiteren Gründen gehört das Papier derzeit wieder auf die Watchlist: Zum einen wurde der Titel einer Analyse des Kölner Unternehmens „Stockpulse“ (www.stockpulse.de) zufolge in den letzten Tagen auffällig oft in sozialen Medien positiv diskutiert. Zum anderen liegt derzeit eine interessante Indikatorenkonstellation vor. So ist der MACD nicht nur „long“ positioniert, sondern weist auch eine positive Divergenz auf. Parallel spricht einiges für eine Bodenbildung im Verlauf des RSI (siehe Chart). Von der Watchlist ins Portfolio gehört die Aktie aber erst, wenn das jüngste „swing high“ bei 23,70 EUR überwunden wird, denn dann wäre auch der steile Baissetrend seit März endgültig Geschichte. Als erstes Erholungsziel kann im Erfolgsfall die 38-Tages-Linie (akt. bei 25,60 EUR) ins Feld geführt werden. Um die jüngste Stabilisierung dagegen nicht zu gefährden, gilt es auf der Unterseite das neue Jahrestief bei 22,34 EUR nicht mehr zu unterschreiten.

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