Frankfurt (BoerseGo.de) – Gold setzt am Dienstag seine Talfahrt der vergangenen Tage und notierte bislang bei 1.715,55 US-Dollar je Feinunze im Tief. Gold könne von den großen Unsicherheiten in Bezug auf Griechenland nicht mehr wesentlich profitieren, schreiben die Rohstoffanalysten der Commerzbank im heutigen „TagesInfo Rohstoffe“. Nach wie vor gibt es keine Einigung in den Verhandlungen über eine Restrukturierung griechischer Staatsanleihen.
Die Gespräche mit der Troika, bestehend aus EU, IWF und EZB, gingen diesbezüglich zwar weiter, allerdings stemmten sich die Parteien in Griechenland selbst zunehmend gegen die Forderungen zu Sparanstrengungen der Troika, heißt es. „Dies birgt jedoch die Gefahr, dass das hoch verschuldete Land kein neues Hilfspaket erhalten könnte, was unweigerlich zur Insolvenz Griechenlands führen würde. Gold sollte daher gut unterstützt bleiben“, so das Fazit der Commerzbank. Gegen 12:30 Uhr MEZ notiert Gold bei 1.715,75 US-Dollar je Feinunze.




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