Hamburg (BoerseGo.de) - Der Hamburger Hafenbetreiber HHLA sieht sich nach der kräftigen Erholung im Jahr 2010 auf dem Weg zu weiterem Wachstum. Trotz des zu erwartenden Abflauens der Nachholeffekte im Jahresverlauf 2011, rechnet der MDax-Konzern mit einer Zunahme der Umschlag- und Transportmengen im Bereich von 10 Prozent. Dabei strebe man ein Umsatzwachstum in Höhe der Mengenentwicklung an sowie eine verbesserte EBIT-Marge, teilte die HHLA am Donnerstag mit. Diese Entwicklung machte das Unternehmen jedoch von einer stabilen Weltkonjunktur abhängig.
2010 profitierte das Unternehmen vom Nachkrisenboom. Der börsennotierte Teilkonzern Hafenlogistik, in dem das Kerngeschäft der HHLA zusammengefasst ist, erzielte ein Umsatzplus von 8,4 Prozent auf 1,044 Millionen Euro. Das EBIT stieg um 21,8 Prozent auf 179,9 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss nach Anteilen Dritter kletterte um knapp 50 Prozent auf 69,9 Millionen Euro. Das ist etwa anderthalb mal so viel, wie Analysten erwartet haben. Die Dividende soll daher von 40 auf 55 Cent je Aktie angehoben werden. Sie steht für den an der Börse gehandelten Teil der HHLA, die 97 Prozent des Gesamtumsatzes erwirtschaftet.
Die HHLA insgesamt setzte mit 1,073 Milliarden Euro 8,9 Prozent mehr um. Das EBIT kletterte um satte 20,4 Prozent auf 192,9 Millionen Euro, die EBIT-Marge stieg von 16,2 auf 18 Prozent. Der Überschuss nahm um 27,8 Prozent auf 113,9 Millionen Euro zu. Nach Anteilen Dritter lag der Konzernüberschuss bei 76,2 Millionen Euro.



