Hongkong (BoerseGo.de) – In der chinesischen Sonderwirtschaftszone Hongkong werden Warnungen vor einer Überhitzung des Immobilienmarktes lauter. Aufgrund der unsicheren weltweiten Wirtschaftslage und der europäischen Staatsschuldenkrise warnte Hongkongs Finanzsekretär John Tsang am Sonntag vor steigenden Risiken am heimischen Immobilienmarkt.
Tsang zufolge befindet sich der Hongkonger Immobilienmarkt derzeit zwischen „Eis und Feuer“. Dabei bezieht sich „Eis“ seiner Auslegung zufolge auf die schwache Weltwirtschaft und „Feuer“ auf das niedrige Zinsniveau und die riesige Liquidität in der heimischen Wirtschaft.
Seit Februar sind die Immobilienpreise in Hongkong kräftig angestiegen. Die Preise stiegen von Dezember 2011 bis April 2012 um 8 Prozent und lagen um 13 Prozent über dem Spitzenwert von 1997. „Die Regierung wird nicht zögern falls notwendig weiter Maßnahmen zur Abkühlung des Immobilienmarktes einzuleiten“, so Tsang. Er geht zudem davon aus, dass die Hongkonger Wirtschaft im laufenden Jahr um 1 bis 3 Prozent wachsen wird.



