• Jandaya Wake Up Call: DAX, Spanien, Daimler, Allianz, Rheinmetall, BASF, Continental, Software AG

    Freitag 27.04.2012, 08:45 Uhr
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    Die wichtigsten Meldungen der Vorbörse:

    DAX im Minus erwartet
    Der DAX zeigt sich vorbörslich schwächer: L&S taxiert den Leitindex derzeit auf 6.698 Punkte (-0,61 Prozent). Vor allem die Spanien-Abstufung belastet.

    S&P stuft Spanien ab
    Die Ratingagentur S&P hat Spanien von "A" auf "BBB+" herabgestuft. Der Ausblick ist "negativ". Spaniens Wirtschaftsminister de Guindos sieht Spanien nicht unter Druck. Nach seiner Auffassung braucht das Land keinen Banken-Rettungsplan. Er erwartet für das kommende Jahr ein geringes aber positives Wirtschaftswachstum.

    Ökonomen: Sparen ist keine Lösung
    Laut FAZ mehren sich die Stimmen, die vor "gnadenlosem Sparen" in der Rezession warnen. "Sparen allein kann die Wirtschaftsprobleme in den wichtigsten Industrieländern nicht lösen", schreiben der IWF und sein Chefökonom Olivier Blanchard im jüngsten Weltwirtschaftsausblick.

    Daimler übertrifft Erwartungen
    Daimler übertrifft im ersten Quartal mit einem EBIT von 2,1 Milliarden Euro (VJ: 2,03 Milliarden Euro) und einem Nettogewinn von 1,42 Milliarden Euro (VJ: 1,18 Milliarden Euro) die Analystenschätzungen von 1,96 Milliarden Euro bzw 1,22 Milliarden Euro. Umsatz mit 27 Milliarden Euro (VJ: 24,73 Milliarden Euro) über den Erwartungen von 26,82 Milliarden Euro. Der Ausblick wird bestätigt. Die Aktien steigen vorbörslich um 0,45 Prozent auf 42,85 Euro.

    Allianz verändert Vorstand
    Allianz baut ihren Vorstand um: Oliver Bäte, zuständig für Controlling, Risiko und Bilanzierung, werde "in absehbarer Zeit" ein anderes Ressort in dem elfköpfigen Vorstand der Allianz SE übernehmen, berichtet die FTD. Er solle beweisen, ob er die Qualität hat, Allianz-Chef Michael Diekmann zu beerben.

    Rheinmetall: Zahlen schwächer als erwartet
    Rheinmetall verfehlt im ersten Quartal mit einem EBIT von 45 Millionen Euro (VJ: 77 Millionen Euro) und einem Nettogewinn nach Anteiler Dritter von 27 Millionen Euro (VJ: 48 Millionen Euro) die Analystenschätzungen von 62,9 Millionen Euro bzw 38 Millionen Euro. Umsatz mit 1,1 Milliarden Euro knapp über den Erwartungen von 1,089 Milliarden Euro. Der Ausblick für 2012 wird bestätigt. Die Papiere fallen in der Vorbörse um 1,86 Prozent auf 41,07 US-Dollar.

    BASF präsentiert gute Zahlen
    BASF übertrifft im ersten Quartal mit einem EBIT von 3,120 Milliarden Euro (VJ: 2,550 Milliarden Euro) und einem Nettogewinn nach Minderheiten von 1,724 Milliarden Euro (VJ: 2,411 Milliarden Euro) die Analystenschätzungen von 2,59 Milliarden Euro bzw 1,65 Milliarden Euro. Umsatz mit 20,59 Milliarden Euro (VJ: 19,361 Milliarden Euro) über den Erwartungen von 19,1 Milliarden Euro. Die Aktien steigen vorbörslich um 0,69 Prozent auf 65,45 Euro.

    Conti liegt über den Prognosen
    Continental übertrifft im ersten Quartal mit einem EBIT von 766 Millionen Euro (VJ: 633,9 Millionen Euro) die Analystenschätzungen von 692 Millionen Euro. Umsatz mit 8,3 Milliarden Euro (VJ: 7,35 Milliarden Euro) über den Erwartungen von 7,93 Milliarden Euro. Die Prognosen für 2012 wurden bestätigt. Demnach soll der Umsatz um 5 Prozent auf mehr als 32 Milliarden Euro steigen und die operative Marge wieder mehr als 10 Prozent betragen.

    Software AG enttäuscht
    Software AG verfehlt im ersten Quartal mit einem EBIT von 54,8 Millionen Euro (VJ: 60,2 Millionen Euro) und einem Nettogewinn von 35,9 Millionen Euro (VJ: 40 Millionen Euro) die Analystenschätzungen von 55 Millionen Euro bzw 36,5 Millionen Euro. Umsatz mit 254,6 Millionen Euro (VJ: 272,6 Millionen Euro) unter den Erwartungen von 260 Millionen Euro.

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