• Jandaya Wake Up Call: DAX, Staatsverschuldung, Großbritannien, Griechenland, K+S, Deutz

    Donnerstag 15.03.2012, 08:45 Uhr
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    Die wichtigsten Meldungen der Vorbörse:

    DAX freundlich erwartet
    Der DAX wird am Donnerstag erneut freundlich erwartet. Finspreads taxiert den Leitindex am Morgen auf 7.105 Punkte (+0,36 Prozent). Leicht positive US-Vorgaben stützen. Der DAX hatte am Mittwoch bei 7.099 Punkten den höchsten Stand seit Anfang August erreicht.

    Griechen-Hilfen belasten Deutschland
    Euro-Krise vernagelt Schäubles Pläne zum Abbau der Staatsverschuldung. Nach Berechnungen des IfW-Instituts belasten die Hilfen für Griechenland und andere Krisenstaaten das deutsche Staatskonto bis 2013 mit 85 Milliarden Euro. Damit werde der Schuldenstand im Verhältnis zum BIP sogar wieder steigen, berichtet das "Handelsblatt".

    Steuerabkommen soll nachverhandelt werden
    Bundesregierung will Steuerabkommen mit der Schweiz nachverhandeln. Die Länder lehnen die erzielte Einigung ab und fordern Korrekturen. Zwischen Bund und Ländern bestehe Übereinstimmung, dass es sich lohne, nochmals auf die Schweizer Partner zuzugehen, hieß es nach einem Spitzentreffen am Mittwochabend.

    Fitch senkt Ausblick für Großbritannien
    Fitch senkt Ausblick für die Bonität Großbritanniens von "stabil" auf "negativ" und warnt damit vor einem Verlust der Top-Bonität. Aufgrund der hohen Staatsverschuldung habe das Land "nur sehr begrenzten finanzpolitischen Spielraum zum Abfangen weiterer wirtschaftlicher Schocks", so die Ratingagentur.

    Griechenland: Weitere Hilfe des IWF
    Kreisen zufolge will der IWF am Donnerstag die Hilfen für Griechenland in Höhe von 28 Milliarden Euro bewilligen. Es gebe zwar vereinzelte Bedenken innerhalb der Führungsriege, ob es Griechenland gelingt, die Reformen umzusetzen, insgesamt zeigten die Vorstände aber eine breite Unterstützung für Griechenland.

    K+S übertrifft Erwartungen
    K+S übertrifft 2011 mit einem Nettoergebnis aus dem fortgeführten Geschäft von 673,6 Millionen Euro (VJ: 453,8 Millionen Euro) die Analystenschätzungen von 609 Millionen Euro. Bereinigtes Nettoergebnis beträgt 581,8 Millionen Euro (VJ: 445 Millionen Euro).

    Deutz: Zahlen besser als erwartet
    Deutz übertrifft 2011 mit einem Nettogewinn von 75,5 Millionen Euro (VJ: -16 Millionen Euro) die Analystenschätzungen von 69 Millionen Euro. Umsatz mit 1,529 Milliarden Euro (VJ: 1,2 Milliarden Euro) über den Erwartungen noch 1,5 Milliarden Euro.

    Agennix: Verlust weitet sich aus
    Agennix verbucht für 2011 ein Ergebnis je Aktie von -0,98 (VJ: -1,07). Jahresergebnis sinkt auf -41,8 Millionen Euro (VJ: -27,0 Millionen Euro). Forschungs- und Entwicklungskosten steigen auf 36,6 Millionen Euro (VJ: 29,4 Millionen Euro). Keine Umsätze 2011 (VJ: 0,2 Millionen Euro).

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