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Die wichtigsten Meldungen der Vorbörse:
Moody's stuft deutsche Banken ab
Moody's stuft sieben deutsche Banken wegen der Zuspitzung der Eurokrise um jeweils eine Stufe ab. Betroffen sind die Commerzbank, DekaBank, DZ Bank, LBBW, Nord/LB, Helaba und UniCredit Bank AG.
EZB-Zinsentscheid im Blick
Der EZB-Zinsentscheid um 13.45 Uhr und die anschließende Pressekonferenz ab 14.30 Uhr stehen heute im Blick. Mehrheitlich rechnen die Marktteilnehmer nicht mit einer Zinssenkung oder neuen Krisenmaßnahmen. Ausgeschlossen werden kann dies angesichts der heiklen Lage in Griechenland und Spanien aber nicht.
Hohe Abschreibungen bei Griechen-Austritt
S&P hält die bei einem möglichen Euro-Austritt Griechenlands auf die EZB zukommenden Abschreibungen über 100 Milliarden Euro aus dem Target-2-System und Verluste von weiteren 50 Milliarden Euro aus Staatsanleihen für absorbierbar. Schließlich benötige eine Notenbank kein Eigenkapital, sagte S&P-Analyst Moritz Kraemer der "Börsen-Zeitung".
Spanischer Rettungsfonds soll Geld erhalten
Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung wird auf europäischer Ebene darüber verhandelt, ob Geld aus dem Euro-Schutzschirm direkt an den spanischen Bankenrettungsfonds (Frob) gezahlt werden kann. Im Gegenzug müsste die Regierung in Madrid zusagen, die zugrunde liegenden Probleme im Finanzsektor zu beseitigen.
Kauder: Spanien sollte unter Rettungsschirm schlüpfen
Nach Ansicht von Unions-Fraktionschef Kauder sollte Spanien wegen der Probleme bei den Banken unter den Rettungsschirmen schlüpfen. Nach den aktuell geltenden Regeln des EFSF sieht er keine Möglichkeit, Gelder direkt in einen Fonds der Banken einzuzahlen. Es müsse schon das ganze Land einen Hilfsantrag stellen, sagte er in der ARD.
Brüderle kritisiert Pläne für Bankenunion
FDP-Fraktionschef Brüderle kritisiert die Pläne der EU für eine Bankenunion. Wenn die EU-Kommission jetzt neue Bankenrettungskonzepte vorschlägt, entstehe der Eindruck, als würde sie den beschlossenen Mechanismen nicht vertrauen, sagte er dem "Handelsblatt".
WestLB: Details für Auflösung stehen
Die Eigner der WestLB und der Bund haben sich offenbar auf letzte Details bei der Auflösung der WestLB verständigt. Laut "Handelsblatt" soll unter anderem die Immobilientochter Westimmo als komplette Einheit auf die Bad Bank Erste Abwicklungsanstalt übertragen werden.
E.ON: Niedrigerer Preis für Müllverbrennungssparte?
Laut Medienberichten gibt es bei E.ON Verzögerungen beim Verkauf der Müllverbrennungssparte "Energy from Waste". Händler halten es für fraglich, ob der Geschäftsbereich für die angestrebten 800 Millionen Euro verkauft werden kann.
Air Berlin: Passagierzahlen gesunken
Die Passagierzahl bei Air Berlin sinken im Mai um 6,4 Prozent auf 3.088.951 Fluggäste. Bei einer um 7,2 Prozent verringerten Kapazität erhöhte sich die Auslastung der Maschinen um 0,6 Prozentpunkte auf 76,4 Prozent. Die Passagierzahl von Januar bis Mai fällt um -5,3 Prozent auf 12.259.478.




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