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Die wichtigsten Meldungen der Vorbörse:
Bundestag muss Griechenland-Hilfen zustimmen
Die Zustimmung des Bundestags für das zweite Griechenland-Rettungspaket soll daran geknüpft werden, ob der IWF das Paket unterstützt. "Deshalb wird es eine weitere Abstimmung geben, die von dem erfolgreichen Schuldenerlass und der Zustimmung des IWF abhängt", sagte der stellvertretende Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion, Michael Meister, zu Reuters. Nach einem Bericht der "Rheinischen Post" rechnet die Unionsfraktion mit etwa einem Dutzend Abweichlern bei der Bundestagsabstimmung über das zweite Griechenland-Hilfspaket am Montag.
BIP im vierten Quartal um 0,2 Prozent gesunken
Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland ist im Jahr 2011 um +3,0 Prozent angestiegen. Im vierten Quartal ging das BIP indes um 0,2 Prozent zurück, nach einem Anstieg von 0,6 Prozent im Vorquartal. Das Haushaltsdefizit lag 2011 bei 1,0 Prozent des BIP, nach 4,3 Prozent im Vorjahr.
Deutsche Bank: Merrill Lynch erhöht Kursziel
Die Papiere der Deutschen Bank verbessern sich in der Vorbörse am Freitag um 1,68 Prozent auf 33,90 Euro und gehören damit zu den größten Gewinnern. Merrill Lynch stufen die Aktien der Deutschen Bank von "Neutral" auf "Buy" hoch und erhöhen das Kursziel von 39,00 Euro auf 42,00 Euro. Zudem wird der Titel auf die "Europe 1 List" aufgenommen.
Volkswagen: Gewinn möglicherweise verdoppelt
Die Aktien von Volkswagen zeigen sich vorbörslich freundlich und legen aktuell um 1,11 Prozent auf 140,70 Euro zu. Laut einem Medienbericht hat sich der Gewinn nach Steuern im Jahr 2011 auf 16 Milliarden Euro mehr als verdoppelt. Der Autobauer stellt seine Eckzahlen für das Geschäftsjahr 2011 Ende des Monats vor. Die Bilanz folgt am 12. März.
BASF: Zahlen übertreffen die Erwartungen
Die Aktien von BASF legen vorbörslich um 1,81 Prozent auf 65,75 Euro zu und gehören damit zu den größten Gewinnern im DAX. BASF übertrifft im vierten Quartal mit einem EBIT von 1,937 Milliarden Euro (VJ: 1,687 Milliarden Euro) und einem Nettogewinn von 1,131 Milliarden Euro (VJ: 1,1 Milliarden Euro) die Analystenschätzungen von 1,49 Milliarden Euro bzw 945 Millionen Euro. Umsatz mit 18,1 Milliarden Euro (VJ: 16,424 Milliarden Euro) über den Erwartungen von 17,07 Milliarden Euro. BASF will Umsatz und Ergebnis auch in 2012 steigern.
Brenntag: Goldman Sachs platziert 5 Millionen Aktien
Die Papiere von Brenntag geben vorbörslich um 0,69 Prozent auf 86,14 Euro nach und gehören damit zu den größten Verlierern im MDAX. Das US-Geldhaus Goldman Sachs hat bis zu 5 Millionen Brenntag-Aktien aus dem Bestand von Brachem Acquisition am Markt platziert.
Solarworld: Zahlen unter den Erwartungen
Die Aktien von Solarworld geben vorbörslich um 3,52 Prozent auf 3,56 Euro nach und gehören damit zu den größten Verlierern im TecDAX. Das Unternehmen hat mit den Zahlen für das Geschäftsjahr 2011 enttäuscht. Zudem fürchtet Solarworld-Vorstand Asbeck nach den Kürzungen der Photovoltaik-Vergütungen eine Pleitewelle. „Die Regierung opfert ohne Not 15 Jahre Industriegeschichte", sagte er dem "Handelsblatt".
Esprit mit Gewinnwarnung für das 1. Halbjahr
Esprit hat für die erste Hälfte des Geschäftsjahres einen Rückgang des Nettogewinns von -74 Prozent gemeldet. Analysten bewerten das Ergebnis trotzdem positiv, da vorübergehend ein Rückgang von -98 Prozent verzeichnet worden war.



