New York (BoerseGo.de) - Kreisen zufolge strebt der US-Konsumgüter- und Pharmakonzern Johnson & Johnson die Beilegung seiner Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit seinem Schizophrenie-Mittel Risperdal und anderen Medikamenten an. Der Konzern soll sich demnach bereit erklärt haben, bis zu 2,2 Milliarden Dollar zu zahlen. Die Summe setze sich zusammen aus Strafzahlungen und Schadensersatzansprüchen.
Die US-Staatsanwaltschaft hatte die Vertriebsmethoden des Unternehmens unter die Lupe genommen. Demnach soll Johnson & Johnson teilweise Medikamente auch für nicht genehmigte Anwendungen verkauft haben. Bereits letzten Freitag hatte der Konzern mitgeteilt, seine Rückstellungen infolge möglicher Zahlungen zur Beilegung der Rechtsstreitigkeiten zu erhöhen.



