Sowohl die Telefonica als auch der niederländische Konkurrent KPN haben heute einen Artikel des „Wall Street Journal“ dementiert. Demnach hätten die Spanier für KPN ein Übernahmeangebot von 24 Milliarden Euro abgegeben. Bei dem holländischen Telefonkonzern wurde dazu erklärt, dass noch nicht einmal Gespräche mit Vertretern von Telefonica über eine Fusion stattgefunden hätten.
Telefonica hatten bereits im Jahr 2002 nach der KPN gegriffen, waren damit aber nicht erfolgreich. 20 Prozent der KPN befinden sich in Besitz des niederländischen Staates.
Am Markt war heute zu hören, dass eine Übernahme der KPN für Telefonica Sinn machen würde, da der spanische Konzern in deren Hauptmärkten noch kaum präsent sei. Allerdings könnten Konkurrenten wie die Deutsche Telekom und France Telecom bessere Preise zahlen, da hier auch höhere Synergieeffekte zu erwarten seien.
Im Xetra-Handel zogen KPN heute dennoch um 7,38 Prozent auf 8,00 Euro an, Telefonica schlossen 0,37 Prozent im Minus bei 13,51 Euro.



