• K+S verpasst Gewinnerwartungen - Prognosen gesenkt

    Donnerstag 10.11.2011, 09:28 Uhr
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    Kassel (BoerseGo.de) - Der Kaliproduzent K+S weist für das dritte Quartal einen Umsatz von 1,174 Milliarden Euro aus. Gegenüber dem Vorjahreswert von 1,001 Milliarden Euro entspricht dies einem Zuwachs von 17,3 Prozent. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) beträgt 254,5 Millionen Euro und stieg damit um 49,0 Prozent von 170,8 Millionen Euro. Das operative Ergebnis auf Stufe EBIT nahm um 69,1 Prozent von 17,4 auf 198,5 Millionen Euro zu. Nach Steuern ergab sich ein Reingewinn von 121,8 Millionen Euro, nach 40,4 Millionen Euro im Vorjahr. Je Aktie resultierte ein Gewinn von 0,64 Euro (Vorjahr: 0,21 Euro).

    Mit dem vorgestellten Zahlenset hat K+S die Gewinnerwartungen verfehlt, die Prognosen für Umsatz und EBIT jedoch übertroffen. Analysten hatten im Vorfeld mit einem Umsatz von 1,133 Milliarden Euro, ein EBIT von 192,7 Millionen Euro und einem Gewinn von 126,0 Millionen Euro gerechnet.

    "Aufgrund der erfreulichen Nachfrage- und Preistendenzen im Verlauf der ersten neun Monate gehen wir weiterhin davon aus, dass unser Ergebnis in diesem Jahr kräftig steigen wird", kommentiert Vorstandsvorsitzender Norbert Steiner. "Bei unserer Einschätzung zum Jahr 2012 hat uns die derzeit allgegenwärtige Unsicherheit über die künftige konjunkturelle Entwicklung der Weltwirtschaft dazu bewogen, etwas vorsichtiger zu sein. Bei einer stabil erwarteten Umsatzentwicklung sehen wir aus heutiger Sicht für das kommende Jahr gute Chancen, das hohe Niveau beim Ergebnis des Jahres 2011 fortschreiben zu können", so Steiner weiter.

    Der Weltkaliabsatz wird in 2011 unverändert bei 58 bis 60 Millionen Tonnen gesehen (Vorjahr: 58,3 Millionen Tonnen). Der Umsatz wird zwischen 5,00 und 5,25 Milliarden Euro erwartet (bisher: 5,0 bis 5,3 Milliarden Euro, Vorjahr: 4,63 Milliarden Euro). Das EBIT prognostiziert K+S mit 0,95 bis 1,00 Milliarden Euro (bisher: 0,95 bis 1,05 Milliarden Euro, Vorjahr: 0,71 Milliarden Euro). Das Nachsteuerergebnis dürfte 650 und 690 Millionen Euro erreichen (bisher: 650 bis 720 Millionen Euro, Vorjahr: 447,8 Millionen Euro).

    Für das kommende Jahr geht K+S von einer insgesamt stabilen Entwicklung aus. Während der Weltkaliabsatz fast unverändert bei 60 Millionen Tonnen gesehen wird, rechnet der Konzern auch bei Umsatz und Ergebnis mit konstanten Zahlen.

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