Frankfurt (BoerseGo.de) – Nach dem Treffen von EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia und Commerzbank-Chef Martin Blessing sind erste Details zur weiteren Verfahren mit der Eurohypo bekannt geworden. Die Europäische Union (EU) wird demnach nicht länger auf einen Verkauf der Eurohypo bestehen, wie Aktionärskreise am heutigen Donnerstag mitteilten. Allerdings werde das Akquisitionsverbot bis 2014 verlängert. Außerdem müsse die Commerzbank ihre Bilanzsumme bis 2014 auf 600 Milliarden Euro schrumpfen lassen.
Während der Finanzkrise hatte die Commerzbank Kapitalhilfen in Milliardenhöhe erhalten. Die EU-Wettbewerbskommission legte für die Kapitalspritze jedoch die Bedingung fest, dass die Commerzbank ihre tief in den roten Zahlen steckende Tochter Eurohypo bis zum Jahr 2014 verkaufen muss. Bei der Eurohypo fielen im Vorjahr Verluste von insgesamt 3,9 Milliarden Euro an, der größte Teil waren dabei Abschreibungen auf griechische Anleihen.



