Madrid (BoerseGo.de) – Medienberichten zufolge erwägt die spanische Regierung um Hilfe beim Euro-Rettungsfonds EFSF zu ersuchen Die gegenwärtige Bankenkrise stellt das Land vor immer größere finanzielle Herausforderungen. Wie die spanische Zeitung „El Mundo“ am Montag unter Berufung auf Regierungskreise schreibt, schätzt Madrid den Finanzbedarf für drei spanische Institute insgesamt auf mindestens 30 Milliarden Euro. Dazu kämen noch die geschätzten 19 Milliarden Euro Finanzbedarf der verstaatlichten Bankia, zitiert die Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires (DJN) aus der Zeitung.
Bei den drei notleidenden Banken neben der Bankia handelt es sich um die CatalunyaCaixa und die Novagalicia, die beide mit der Bankia möglicherweise zusammengelegt werden sollen, sowie um die Banco de Valencia. Alle genannten Institute befinden sich inzwischen in Staatsbesitz.



