Neutraubling (BoerseGo.de) - Der weltgrößte Getränkeabfüllanlagenhersteller Krones kann sich über mangelnde Aufträge nicht beklagen. Dennoch warnt das Management vor Rückschlägen und stellt sich auf wachsende Marktschwankungen ein. "Unsere Strategie ist so angelegt, dass Krones künftig mit mehr Volatilität rechnen muss", sagte Finanzvorstand Hans-Jürgen Thaus der Börsen-Zeitung vom Samstag. "Die Marktschwankungen nehmen zu - anders als in der Vergangenheit, als lineare Wachstumsplanungen vorherrschten."
Der zum Jahresende aus dem Amt scheidende Finanzchef bestätigte, dass Krones bis 2012 eine Umsatzrendite vor Steuern von sieben Prozent erzielen will. Im laufenden Jahr erwartet das Unternehmen eine Vorsteuermarge von fünf Prozent, 3,3 Prozent waren es im Vorjahr. Bis 2015 wolle Krones organisch, also ohne Zukäufe, die Umsatzschwelle von drei Milliarden Euro überschreiten. Der Konzern habe sehr spezifische Produktbereiche, in die Akquisitionen schwer hineinpassten. "Wir haben gute Erfahrungen mit organischem Wachstum", sagt Thaus. Dabei solle es weitgehend bleiben.



