Die weltgrößte Luxusgüter-Gruppe LVMH konnte Umsatz und Gewinn durch eine starke Nachfrage in Asien deutlich steigern und übertraf damit die Erwartungen der Analysten. Auch in diesem Jahr werden "exzellente" Geschäfte erwartet.
Geschäftszahlen besser als erwartet
Der Konzernumsatz stieg im vergangenen Geschäftsjahr um 16 Prozent auf 23,7 Milliarden Euro. Beim Gewinn konnte LVMH um 22 Prozent auf 5,26 Milliarden Euro zulegen. Der Markt zeigte sich mit den Zahlen zufrieden, da Analysten lediglich einen Umsatz von 23,3 Milliarden Euro und einen Gewinn von 5,1 Milliarden Euro erwartet hatten.
Bulgari-Übernahme stärkt Uhren & Schmuck Sparte
Das größte Wachstum gab es in der Sparte Uhren & Schmuck: Durch die Übernahme des italienischen Luxusherstellers Bulgari vergrößerte sich dieser Geschäftsbereich um das Doppelte. Ebenfalls gab es starkes Wachstum in der Vertriebseinheit, die Duty-Free-Shops und Kosmetik-Kette Sephora umfasst. Hier stieg der Umsatz um 24 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. Die Mode & Leder Sparte legte um 19 Prozent auf 2,52 Milliarden Euro zu.
24 Prozent mehr Dividende für die Aktionäre
LVMH schlug eine Dividende von 2,60 Euro pro Aktie vor - das wäre ein Plus von 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet die Gruppe mit über 60 Luxusmarkenexzellente Geschäfte und legt den Schwerpunkt dabei auf natürliches Wachstum - Übernahmen sollen die Ausnahme bleiben.
Investitionsmöglichkeiten
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