• Mais: Dürre in USA nimmt immer extremere Ausmaße an

    Dienstag 17.07.2012, 08:52 Uhr
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    New York (BoerseGo.de) – Die Maispreise haben am Montag leicht zugelegt und sich dem Ende der letzten Woche erreichten Jahreshoch genähert. Berichten von Wetterdiensten zufolge nimmt die Dürre im Mittleren Westen der USA immer extremere Formen an, was die Preise massiv verteuert hat, berichtet Bloomberg.

    Laut den Prognostikern von AccuWeather muss in den nächsten Wochen mit sich weiter verschlechternden Umweltbedingungen gerechnet werden. Die Anbaubedingungen in den USA sind bereits jetzt so schlecht wie zuletzt im Jahr 1988.

    Laut der US-Landwirtschaftsbehörde USDA waren bis zum 15. Juli hohe 38 Prozent der Mais-Pflanzen in einem schlechten oder sehr schlechten Zustand, was 3 Prozent über der Mai-Schätzung lag und der schlechteste Wert seit 1988 ist.

    "So einen schlechten Zustand habe ich auf meinen Feldern noch nie gesehen. Die Maiskolben haben verwelkte braune Blätter. Ich bezweifle, dass überhaupt noch etwas zu retten ist“, zitierte Bloomberg den Farmer Tom Flora, der einen Totalverlust seiner Ernte befürchtet.

    Mais hat sich in diesem Monat an der Chicago Board of Trade um 24 Prozent auf 7,8475 US-Dollar verteuert. Der Standard & Poor's GSCI Spot-Index, der 24 Rohstoffe abbildet, legte nur um 5,6 Prozent zu. Die spekulativen Finanzanleger treiben den Kurs aufgrund der Angebotsrisiken zusätzlich in die Höhe. Bei Mais stiegen die Netto-Longpositionen in den letzten vier Wochen um gut 400 Prozent auf 192.500 Kontrakte.

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