Zürich (BoerseGo.de) – Die Maiskurse konnten die Kursgewinne der vorherigen Handelstage am Mittwoch weiter ausbauen. Der Maispreis ist seit dem 19. Januar wieder im Aufwind. Die Ernteprognosen für Argentinien weisen zwischen den Vereinten Nationen (UN) und der US-Landwirtschaftsbehörde USDA erhebliche Unterschiede auf.
Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UN hat ihre Erwartung für die diesjährige Maisernte Argentiniens aufgrund der Trockenheit auf 21,4 Millionen Tonnen reduziert. Die Prognose liegt damit um 7 Prozent unter der Erntemenge des letzten Jahres. Die USDA-Schätzung liegt dagegen bei vergleichsweise hohen 26 Millionen Tonnen.
Nach Einschätzung der Rohstoffanalysten der Credit Suisse (Research Daily) zeigen die Preisrisiken derzeit eher nach unten. Nach einigen Tagen mit einer positiven Performance könnten Gewinnmitnahmen einsetzen. Wichtig seien in diesem Zusammenhang die wöchentlichen US-Exportzahlen, welche heute zur Bekanntgabe anstehen.



