Reutlingen (BoerseGo.de) - Das Maschinenbauunternehmen Manz AG weist für die ersten drei Monate 2012 einen Umsatz von 44,1 Millionen Euro aus. Gegenüber dem Vorjahreswert von 62,0 Millionen Euro entspricht dies einem Minus von 28,9 Prozent. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging von +0,2 auf -4,9 Millionen Euro zurück. Vor Steuern ergab sich ein Verlust von -5,2 Millionen Euro, nach einem Gewinn von 0,1 Millionen Euro im Vorjahr. Unter dem Strich resultierte ein Konzernergebnis von -5,4 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum betrug das Minus nur 0,7 Millionen Euro. Das Ergebnis je Aktie ging entsprechend von -0,16 auf nun -1,20 Euro zurück.
Nach Ansicht von Manz sei der verhaltene Start in das Jahr auf die hohen Umsätze bei gleichzeitig geringem Auftragseingang im Schlussquartal 2011 zurückzuführen. "Erwartungsgemäß waren die im ersten Quartal erzielten Ergebnisse aufgrund der geringen Auslieferungen von Maschinen in den ersten beiden Monaten und des weiterhin schwierigen Marktumfelds in der Photovoltaik-Industrie negativ", kommentiert CEO Dieter Manz die Zahlenwerte.
Aufgrund des anhaltend guten Auftragseingangs und der positiven Wachstumsaussichten zeigt sich Manz für das Gesamtjahr aber zuversichtlich. So wird der Umsatz auf Jahressicht mindestens auf Vorjahresniveau erwartet, während aufgrund von Kostenreduzierungen ein deutlich positives Ergebnis gesehen wird. Zudem seien im zweiten Halbjahr 2012 wieder zusätzliche Auftragseingänge zu erwarten, heißt es abschließend.



