New York (BoerseGo.de) – In Baby-Milchpulver des Herstellers Meiji Holdings sind Spuren von radioaktivem Cäsium 134 und Cäsium 137 gefunden worden. Für 400.000 Packungen der Babynahrung läuft nun eine Rückrufaktion. Die Werte sollen zulässige Grenzwerte jedoch nicht überschritten haben.
Die gefundene Menge belief sich auf bis zu 30,8 Becquerel pro Kilogramm. Der für Kindernahrung zulässige Grenzwert in Japan liegt bei 200 Becquerel pro Kilogramm. „Die Dosis an Cäsium ist ziemlich klein. Es wäre nicht notwendig gewesen, die Produkte aus radiologischer Sicht zu verbieten", zitierte Bloomberg Richard Wakeford, Professor für Epidemiologie an der Universität in Manchester.
Der Vorfall steht in Zusammenhang mit dem Atom-Unfall in Fukushima. Vor einiger Zeit musste in Japan Reis aus dem Verkehr gezogen werden, der mit einer Belastung von 630 Becquerel pro Kilogramm den zulässigen Höchstwert von 500 Becquerel pro Kilogramm überschritten hatte.



