New York (BoerseGo.de) – Die Aktie des Internet-Videoverleihers Netflix ist von den Analysten von Wedbush Securities auf „underperform“ von zuvor „neutral“ herunter gestuft worden. Laut Analyst Michael Pachter steht das Geschäftsmodell auf wackeligen Füßen. Zum einen seien hohe Investitionen erforderlich, zum anderen bestehe die Gefahr weiterer Kundenverluste, zitiert MarketWatch den Experten.
Im Juli habe der Konzern eine Preiserhöhung bekanntgegeben, bei der die Kunden jeweils 7,99 US-Dollar pro Monat für das Streaming von Videos sowie die Leihe einer DVD bezahlen müssen. Dies entspricht einem Preisanstieg von etwa 60 Prozent, da die Kunden zuvor für beide Dienste zusammen nur 9,99 US-Dollar pro Monat zahlten.
Durch die Preiserhöhung habe der Dienst deutlich an Attraktivität verloren, weshalb der Kurs der Aktie seitdem auch von 304,79 US-Dollar im Juli um 79 Prozent eingebrochen sei. Pachter fügte hinzu, dass Netflix für den Erwerb neuer Video-Streaming-Inhalte im Jahr 2012 rund 1,7 Milliarden US-Dollar bezahlen könnte, nach rund 800,0 Millionen US-Dollar im laufenden Jahr, was den Kurs ebenso belaste.



