New York (BoerseGo.de) – Die neue Yahoo!-Chefin, Marissa Mayer, zeigt sich mit der Strategie der früheren Vorstandsvorsitzenden nicht einverstanden und will einige der getroffenen Entscheidungen zurücknehmen. Unter anderem sollen die Erlöse aus dem milliardenschweren Verkauf des Anteils an dem chinesischen Online-Unternehmen Alibaba im Unternehmen verbleiben, berichtete Bloomberg.
Bis zu ihrem Antritt war von einer Ausschüttung an die Aktionäre die Rede gewesen. Zudem kündigte Mayer an, die Wachstums-, Übernahme- und Restrukturierungspläne sowie Kapitalausstattung des Konzerns zu überprüfen. Ziel sei es, langfristig Wert für die Anteilseigner zu schaffen, statt kurzfristig Gelder auszuschütten, die dann später im Konzern fehlen würden.
Der Alibaba-Verkauf soll im November über die Bühne gehen und 6,3 Milliarden US-Dollar in bar in die Kasse spülen. Mayer wechselte im Juli von Google, wo sie die Internetsuche und Kartendienste leitete, zu Yahoo!. Während bei Google und Facebook das Personal aufgestockt wird, hatte das alte Yahoo!-Management aufgrund schwacher Geschäfte einen Personalabbau verordnet.




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