• Ölpreis: Trübe Konjunkturaussichten und Dollarstärke belasten

    Montag 04.06.2012, 18:22 Uhr
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    New York (BoerseGo.de) - Schwache Konjunkturdaten aus den USA und China sowie die Schuldenkrise in der Eurozone haben den Ölpreis zum Wochenauftakt weiter belastet. Der Preis für ein Barrel Rohöl der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fällt an der New Yorker Terminbörse Nymex am späten Nachmittag um 17 Cent auf 83,06 Dollar. Neben den eingetrübten Konjunkturaussichten macht der starke Dollar dem Ölpreis zu schaffen. Der infolge der Euro-Krise gestiegene Greenback belastet die Rohstoffmärkte, da der größte Teil des weltweiten Handels in dieser Währung abgewickelt wird.

    Nach der Einschätzung der Rohstoffexperten der Commerzbank sei ein Ende dieses Abwärtsstrudels kurzfristig nicht in Sicht. Selbst der vorübergehende Ausfall der kuwaitischen Ölexporte und eines beträchtlichen Teil der irakischen Öllieferungen aufgrund des schlechten Wetters im Persischen Golf hätten den Preisrückgang nicht stoppen können, so die Experten weiter.

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