Frankfurt (BoerseGo.de) - Der weltweit größte Verarbeiter von Palladium , Johnson Matthey, erwartet für das Jahr 2012 ein globales Defizit auf dem Palladium-Markt, während es dieses Jahr noch einen Überschuss geben soll. Nachdem im Mai noch ein Defizit erwartet wurde, soll es jetzt für 2011 einen globalen Angebotsüberschuss von 725.000 Unzen geben.
Der Verkauf russischer Staatsreserven werde im nächsten Jahr deutlich geringer ausfallen als dieses Jahr. Die Nachfrage nach Palladium für Autokatalysatoren werde in 2012 vermutlich robust bleiben. Der Palladiumpreis sei kurzfristig von der Finanzmarktkrise belastet, sollte mittel- bis langfristig aber wieder höher tendieren, so die Aussage.
Der Durchschnittskurs wird im Jahr 2012 nach Einschätzung der Commerzbank („Rohstoffe kompakt“) bei 750,00 US-Dollar je Unze liegen. Während der Kurs im Auftaktquartal 2012 mit 675,00 US-Dollar erwartet wird, soll er im zweiten Quartal bei 750,00 US-Dollar liegen. Er soll dann auf 775,00 US-Dollar im dritten Quartal steigen. Den Jahreshöchstkurs erwartet man mit im Schnitt 850,00 US-Dollar im vierten Quartal.




Ausgewählte RBS Hebelzertifikate auf