New York (BoerseGo.de) – Der weltgrößte Pharmahersteller Pfizer wird die klinische Studie bei dem Schizophrenie-Mittel „Lyrica“ nicht weiter fortsetzen. Das Mittel habe nicht die erhofften Wirkungen gezeigt, teilte der Konzern am Freitag mit. Sicherheitsbedenken und unerwünschte Nebenwirkungen seien nicht aufgetreten. Das Präparat habe aber in einer Phase-3-Studie bei neuropathischen Schmerzen fast dieselben Ergebnisse gezeigt wie die zeitgleich verabreichten Placebos in einer Kontrollgruppe.
Pfizer machen wie der gesamten Pharmabranche die zunehmende Konkurrenz der Generika-Hersteller sowie die vielen Patentabläufe zu schaffen. Auslaufende Patente führen im Regelfall zu erheblichen Umsatzeinbußen bei den Medikamenten und erfordern seitens der Pharmakonzerne deutliche Preisnachlässe, um die Mittel weiter im Markt absetzen zu können.



