Düsseldorf (BoerseGo.de) - Der indische Windkraftanlagenbauer Suzlon findet offenbar keine Käufer für ein größeres Aktienpaket an dem deutschen Tochterunternehmen REpower. Angesprochene Finanzinvestoren hätten wegen zu hoher Preisvorstellungen abgewunken, berichtet das "Handelsblatt" am Dienstag unter Berufung auf Branchenkreise. Suzlon habe für rund 25 Prozent der REpower-Anteile eine halbe Milliarde Dollar gefordert, obwohl das REpower an der Börse derzeit nur mit einer Milliarde Euro bewertet wird. Die hohe Preisvorstellung werde von Suzlon mit den guten Wachstumsaussichten der deutschen Tochter begründet.
Suzlon hält gut 90 Prozent an REpower und will laut "Handelsblatt" einen größeren Anteil abgeben, um die Bilanz zu entlasten. Einen Mehrheitsanteil an REpower wollen die Inder laut Bericht aber behalten.
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