New York (BoerseGo.de) - Nach den Worten von Paul Ryan, dem republikanischen Chef des Haushaltskomitees im Repräsentantenhaus, kommt die USA nur humpelnd aus der Rezession mit einem Wachstum von 1,7 Prozent, was an der Geldpolitik der Fed liegt, die zu lange zu locker gewesen sei. Der unabhängige Rechnungshof des US-Kongresses (CBO) prognostiziert ein langsames Wachstum. "Die Fed lag mit ihren Wachstumsprognosen kräftig daneben. Jetzt revidiert sie ihre Prognosen. Ich bin froh darüber, dass die Fed mit ihrer neuen Kommunikationsstrategie für mehr Transparenz ihrer Geldpolitik sorgt. Der Inhalt des Fed-Statements gibt mir wirklich zu ein paar Fragen Anlass", so Ryan. Er glaubt aus der zweideutigen Sprache der Fed folgern zu können, dass die Fed die Abweichungen von ihren Inflationszielen tolerieren wird, falls die Verringerung der Arbeitslosenquote gelingt.
"Die Zweideutigkeit des Fed-Statements ergibt für mich, dass sie mehr zur Seite der "Tauben" neigt und nicht zu den "Falken" und dass wir über das erklärte Ziel hinaus eine etwas höhere Inflation haben könnten. Er sagte weiter, dass die Geldpolitik der Fed seit 2003 zu locker gewesen sei. Bernanke wolle nicht einsehen, dass die Politik des lockeren Geldes der Fed das Entstehen der Vermögensblase gefördert und zu dem Einbruch auf dem Häusermarkt geführt haben. Wenn sie aber nicht einsehen, dass sie damals einen Fehler gemacht haben, was wird sie dann jetzt daran hindern, erneut diesen Fehler zu begehen", so Ryan.




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