New York (BoerseGo.de) – Die Ölpreise sind zum Wochenbeginn auf den höchsten Stand seit neun Monaten gestiegen. Aufgrund des Atomstreits hat der Iran die Erdölexporte nach Großbritannien und Frankreich gestoppt, was zum Preisanstieg beigetragen hat. Die Nordsee-Sorte Brent kostete am Morgen 120,99 US-Dollar je Barrel (+1,41 US-Dollar). Die US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) verteuerte sich um 1,60 US-Dollar auf 104,93 US-Dollar.
Der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak forderte am Wochenende schärfere Sanktionen gegen das Land. Ein nuklear bewaffneter Iran sei nicht nur eine Bedrohung für Israel, sondern für die ganze Welt, berichtet Reuters. Sobald der Iran eine Atombombe haben sollte, würden auch Staaten wie Saudi-Arabien, Ägypten oder die Türkei den Besitz von Nuklearwaffen anstreben. Dies gelte es zu verhindern.
Die USA und Europa forderte der Politiker zu weiteren Sanktionen auf. In der israelischen Politik wurde zuletzt öffentlich über einen Angriff auf die Atomanlagen des Iran debattiert. Israel soll selbst im Besitz von Atomwaffen sein, was das Land jedoch noch nie bestätigt hat.
Ähnliche Aussagen wurden am Wochenende in Großbritannien getroffen. „Der Iran lässt keinen Zweifel daran, dass er eine Atombombe bauen will“, zitierte "The Daily Telegraph" den britischen Außenminister William Hague. Sollte der Iran in den Besitz von Nuklearwaffen gelangen, würde die Gefahr eines Atomkriegs in Nahost deutlich steigen, so die Meinung.




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