New York (BoerseGo.de) – Die Ölkurse haben am Freitag leicht zugelegt. Auf Wochensicht hat sich bisher keine große Veränderung ergeben. Aufgrund der Spannungen mit dem Iran wird für die Nordsee-Sorte Brent weiterhin ein kräftiger Aufschlag gegenüber der US-Sorte WTI gefordert.
Der Kontrakt für Februar der Sorte WTI stieg im elektronischen Handel an der New York Mercantile Exchange am Morgen um 0,35 US-Dollar auf 100,74 US-Dollar. Der Kontrakt, der heute abläuft, fiel gestern um 20 US-Cents auf 100,39 US-Dollar, was der niedrigste Stand seit dem 13. Januar war. Der stärker gehandelte März-Kontrakt stieg um 17 US-Cents auf 100,71 US-Dollar. Die Sorte Brent für die März-Lieferung legte um 0,35 US-Dollar auf 111,90 US-Dollar zu. Der Aufschlag von Brent gegenüber WTI lag damit bei 11,17 US-Dollar, im Vergleich zum Rekordhoch von 27,88 US-Dollar am 14. Oktober 2011.
"Es gibt Anzeichen dafür, dass sich die US-Wirtschaft erholt. Es herrscht wieder vorsichtiger Optimismus. Sorgen über Lieferengpässe beim Öl aufgrund der angespannten Beziehungen zum Iran stützen den Ölpreis zusätzlich“, zitierte Reuters Victor Shum von der Energieberatungsfirma Purving & Gertz.




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