New York (BoerseGo.de) – Die Ölkurse sind am Freitagnachmittag im Rückzug, nachdem die Internationale Energieagentur (EIA) die Prognose für die weltweite Ölnachfrage gesenkt hat. Zur Nervosität der Investoren hat zusätzlich das anhaltende Ringen um eine Lösung in der griechischen Schuldenfrage geführt, berichtet MarketWatch. Zusätzlichen Druck auf die Ölpreise hat Händleraussagen zufolge der US-Dollar ausgeübt, der heute gegenüber den meisten seiner Handelswährungen zulegen konnte. Der US-Dollar-Index liegt aktuell mit 0,52 Prozent im Plus bei 79,051.
Rohöl der Sorte WTI (West Texas Intermediate) zur Auslieferung im März sank an der New York Mercantile Exchange um 2 Prozent auf 97,80 US-Dollar pro Barrel. Mit einem Tagesverlust würde eine vorherige dreitätige Gewinnphase beendet werden.
Die IEA senkte ihre Schätzung für die weltweite Ölnachfrage im Jahr 2012 auf 800.000 Barrel pro Tag, im Vergleich zu einer früheren Prognose von 1,1 Millionen Barrel pro Tag. Die Abwärtsrevision wurde mit einem erwarteten niedrigeren globalen Wachstum von 3,3 Prozent für 2012 begründet. Zuvor war man von einem globalen Wachstum von 4 Prozent ausgegangen.




Ausgewählte RBS Hebelzertifikate auf