Teheran (BoerseGo.de) - Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat am Donnerstag im Parlament in Teheran das Öl-Embargo der Europäischen Union (EU) gegen sein Land als nutzlos gezeichnet, wie „Focus Online“ berichtet. Die Folgen des Öl-Embargos würden für sein Land keine großen Auswirkungen haben. Die EU sei kein bedeutender Handelspartner Teherans, so der Wortlaut.
Zugleich drohte Ahmadinedschad der EU damit, den Ölhahn schon vor Inkrafttreten des Embargos zuzudrehen. Der Energieausschuss des iranischen Parlaments soll einen entsprechenden Gesetzentwurf dafür bereits vorbereiten, vermeldete die Nachrichtenagentur Fars am Donnerstag.
Dass von den Außenministern der Europäischen Union (EU) beschlossene Embargo soll am 1. Juli vollständig greifen. Vorher soll es eine Übergangsphase geben, in welcher der Importstopp schrittweise über einen Zeitraum von mehreren Monaten eingeführt wird.
Dadurch soll Teheran zu Verhandlungen im Atomstreit gezwungen werden. Die Sanktionen haben bereits Spuren bei der iranischen Währung Rial hinterlassen. Seit Jahresbeginn hat die Währung etwa die Hälfte ihres Wertes verloren.




Ausgewählte RBS Hebelzertifikate auf