New York (BoerseGo.de) – Aussagen des OPEC-Generalsekretärs, Abdalla El-Badri, am Wochenende zufolge hält seine Organisation einen Ölpreis von 100 US-Dollar für akzeptabel. Gegenüber der österreichischen Zeitung „Kurier“ äußerte er, dass dies sowohl für die Produzenten als auch für die Konsumenten ein fairer Preis sei. Die OPEC stellt rund ein Drittel der weltweiten Rohölnachfrage.
Der Produktionspreis mache derzeit nur rund 50 Prozent der an der Tankstelle zu bezahlenden Preise aus. Der Rest seien Steuern. Damit würden die Regierungen der G7-Länder mehr Einnahmen aus den Ölprodukten generieren als die Produzentenländer selber, so die Aussage.
Für das Jahr 2012 erwartet El-Badri einen durchschnittlichen Preis von 100 US-Dollar pro Barrel, solange sich im Mittleren Osten keine unerwarteten Entwicklungen einstellen und die Euro-Schuldenkrise in den Griff bekommen wird. Die Ölproduktion in Libyen soll Ende Juni wieder 1,5 bis 1,6 Millionen Barrel pro Tag betragen, was dem Niveau vor der Kriegsphase entsprechen würde.
Für das Jahr 2035 erwartet die OPEC eine weltweite Nachfrage von 110 Millionen Barrel und einen Preis von 133 US-Dollar pro Fass. Der Primärenergiebedarf soll bis zum Jahr 2035 um die Hälfte steigen. Derzeit werden dabei 34 Prozent von Öl gedeckt. 2035 soll der Anteil bei 28 Prozent liegen.




Ausgewählte RBS Hebelzertifikate auf