New York (BoerseGo.de) - Die anhaltenden Spannungen zwischen der Staatengemeinschaft und dem Iran haben die US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) an der New Yorker Terminbörse Nymex am Dienstag auf einen Schlusstand von 106,26 US-Dollar je Barrel getrieben. Neben der positiv aufgenommenen Einigung für das Rettungspaket für Griechenland wurde von Händlern vor allen Dingen die Iran-Krise als Grund für den Kursanstieg genannt.
Die internationalen Atominspektoren haben die Gespräche im Iran beendet. Der Besuch ist enttäuschend verlaufen, berichtet Bloomberg. Den Vertretern der Behörde wurde der Zugang zu der verdächtigen Militäranlage Parchin verweigert. China, Indien und Japan planen eine Reduzierung der Ölimporte aus dem Iran um mindestens 10 Prozent. Die drei Länder fragen zusammen etwa 45 Prozent der iranischen Exporte nach.
"Die Preisentwicklung wird derzeit in erster Linie durch die Entwicklung im Iran und dem Nahen Osten bestimmt. Der Markt hat eine Risikoprämie eingepreist. Die Nachfragesituation wird derzeit etwas aus den Augen verloren. Die Bedarfsprognosen der USA sind derzeit eher neutral bis leicht bärisch zu werten“, sagte Jonathan Barratt, Geschäftsführer von Barratt’s Bulletin.




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